Auftakt für inhaltliche Arbeit auf dem Sozialforum in Erfurt

Erfurt (epd). Auf dem ersten Sozialforum in Deutschland hat am Freitag in Erfurt die inhaltliche Arbeit begonnen. Thematische Schwerpunkte der Vorträge und Diskussionen sind die Menschenrechte angesichts neoliberaler Wirtschaftsstrukturen, alternative Lebensweisen sowie die Zukunft Europas. In Themenkonferenzen und rund 260 Work-Shops stellen Initiativen aus allen Regionen des Landes ihre Konzepte für gesellschaftliche und soziale Veränderungen vor. Das Treffen bis Sonntag steht unter dem Motto "Für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Natur".

Zum Rahmenprogramm auf einer Open-Air-Bühne im Zentrum der Thüringer Landeshauptstadt gehören unter anderem Gesprächsrunden, kulturelle Angebote sowie Produktionen des nichtkommerziellen Erfurter Senders "Radio F.R.E.I.". Zum ersten Sozialforum in Deutschland hatten sich nach Angaben der Veranstalter bis Freitagmorgen "unter 2.000 Teilnehmer" angemeldet. Initiatoren des Treffens, das in der Tradition der 2001 in Porto Alegre (Brasilien) begründeten Bewegung steht, sind Vereine, Verbände, Gewerkschaften, kirchliche Gruppen sowie das Netzwerk der Globalisierungskritiker "attac".

22. Juli 2005



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