EKD-Ratsvorsitzender: Im Advent die Not einsamer Menschen lindern

Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat zum Beginn der Adventszeit dazu aufgerufen, die Not einsamer Menschen zu lindern. Wer sich auf das Weihnachtsfest vorbereite, werde dafür eintreten, «die Freude dieser Zeit gemeinsam zu erleben», erklärte der Berliner Bischof am Freitag in Hannover. Gerade in dieser «stimmungsvollen Zeit» gebe es oft «bedrückende Einsamkeit».

Der Berliner Bischof warnte davor, die Adventszeit nur auf die Vorbereitung der Weihnachtsgeschenke zu reduzieren. «Der Grund der Freude besteht darin, dass Gott Mensch wird und dass die Zusage seines Friedens uns Menschen erreicht», betonte der oberste Repräsentant der evangelischen Kirche. Die Geschenke seien dafür «die Zeichen». Zum Advent gehörten aber auch «festlich geschmückte Straßen, der Duft von Lebkuchen und gebrannten Mandeln ebenso wie der Kerzenschein, das Basteln und Musizieren».



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