Kock gegen Stigmatisierung von Ex-Häftlingen

Mainz (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat sich gegen eine Stigmatisierung von früheren Häftlingen gewandt. Oftmals gehe die Strafe für sie nach der Verbüßung der Gefängnisstrafe weiter, sagte Kock zur Eröffnung der bundesweiten Jahrestagung der evangelischen Gefängnisseelsorger in Mainz. Die Würde eines Menschen sei aber nicht davon abhängig, was er gegenüber anderen gelte. Sie sei vielmehr ein Geschenk Gottes, der durch seine Gnade rette. Mehr als hundert Gefängnisseelsorger beschäftigen sich bei der Tagung mit dem Thema «Bannkreis des Bösen». Die Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge besteht seit 75 Jahren. Bundesweit gibt es rund 300 haupt- und nebenamtliche evangelische Gefängnisseelsorger.



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